Wem das Pokémon sammeln zu lange dauert, der kann sich einfach online einen Pokémon GO Account kaufen. Doch ist das vonseiten des Spieleentwicklers Niantic erlaubt?
Im Sommer 2016 gelang dem Spieleentwickler Niantic mit Pokémon GO ein internationaler Riesenerfolg. Überall auf der Welt begaben sich „Trainer“ in die Außenwelt, um Pokémon zu fangen und ein starkes Team aufzubauen. Auch sechs Jahre nach dem Release ist Pokémon GO noch äußerst beliebt und eine wichtige Einnahmequelle der Pokémon Company.
Kein Wunder, dass das Augmented-Reality-Spiel weiterhin regelmäßig Updates bekommt. Erst im vergangenen Jahr wurde die Höchstgrenze beim Level von 40 auf 50 erhöht. Diese zu erreichen, nimmt viel Zeit in Anspruch. Da liegt es für bequeme Spieler nahe, sich einen bestehenden Pokémon GO Account einfach im Internet zu kaufen.
Der schnelle Weg zum Champion: Pokémon GO Account kaufen
Wer zu faul ist, selbst zu spielen, um höhere Level zu erreichen, Monster zu fangen und Sternenstaub zu sammeln, muss lediglich „Pokémon GO Account kaufen“ in die Google-Suche eingeben. Schon tauchen zahlreiche Angebote auf. Neben eigens für diesen Zweck erstellten Webseiten gibt es auch die Möglichkeit, einen Pokémon GO Account bei eBay zu kaufen.
Die Preise, zu denen die Spielerprofile verkauft werden, können stark variieren. Abhängig sind sie vom Level des jeweiligen Accounts sowie den gesammelten Items und Pokémon. Konten, die legendäre und besonders seltene Monster enthalten, werden für dreistellige, teilweise auch vierstellige Summen angeboten.
Ist das Kaufen von Accounts erlaubt?
Aus rechtlicher Perspektive ist das Kaufen von fremden Spieler-Accounts unbedenklich. Probleme könntest du jedoch mit dem Entwickler Niantic bekommen. So heißt es in den Nutzungsbedingungen des Pokémon GO-Entwicklers, dass es dem Nutzer nicht gestattet sei, die App oder das Konto zu verkaufen, zu vermieten oder zu leasen. Ein gekaufter Account könnte also gesperrt werden.
In diesem Fall hättest du unnötig viel Geld bezahlt. Allerdings sei an dieser Stelle auch erwähnt, dass Niantic bei solchen Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen nur selten eingreift. Kontosperrungen betreffen vor allem Nutzer, die durch das sogenannte GPS-Spoofing ihren Standort verschleiern und so etwa Pokémon in anderen Teilen der Welt fangen oder sich zu Pokéstops oder Arenen „teleportieren“.
